Willkommen am Arbeitsbereich Sozialstrukturanalyse!

Unser Team hat in Forschung und Lehre zwei Arbeitsschwerpunkte: zum einen die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen und historischen Vergleich; zum anderen die empirische Kultursoziologie. Eine Besonderheit liegt in der wechselseitigen Verzahnung dieser in den Sozialwissenschaften oft getrennten Themenbereiche: Uns interessieren besonders kulturelle Dimensionen der Sozialstruktur und sozialstrukturelle Zugänge zu Kulturphänomenen.

Wir legen Wert auf eine Fundierung unserer Perspektive mit etablierten Konzepten der Sozialstruktur-analyse, d.h. der Gliederung von Gesellschaften nach demografischen Kriterien und Dimensionen sozialer Ungleichheit. Darauf aufbauend werden kulturelle Repräsentationen der Sozialstruktur erforscht, die sich in den Lebensstilen und Wertorientierungen der Menschen äußern.

Kultursoziologie wird als eine „Spezielle Soziologie“ verstanden, die bestimmte Themenfelder in den Blick nimmt. Dazu gehören Analysen der Produktion, Vermittlung und Rezeption hoher und populärer Künste. Daneben bilden Werte, Normen, Lebensstile und symbolische Grenzziehungen – auch jenseits ihrer sozialstrukturellen Verankerung – zentrale Untersuchungsgegenstände. Hierbei werden kulturvergleichende und transnationale Analysen angestrebt.

Zum Selbstverständnis des Arbeitsbereiches gehört die enge Verbindung sozialwissenschaftlicher Theoriebildung und empirischer Forschung. Wir sind sehr offen für interdisziplinäre Perspektiven. Methodisch wird vornehmlich mit quantitativen Daten gearbeitet, die bei Bedarf mit qualitativen Daten verknüpft werden. Die Forschungsaktivitäten richten sich sowohl auf die Gewinnung grundlagenwissenschaftlicher Erkenntnisse als auch auf die Lösung praktischer Probleme in Anwendungskontexten.